EU AI Act — Rechtskonformität

EU AI Act

Regulierung verstehen, sicher umsetzen.

Die EU-Verordnung zur Regulierung Künstlicher Intelligenz betrifft jedes Unternehmen, das KI einsetzt — auch dann, wenn Du „nur" ChatGPT nutzt. Wir klassifizieren Deine Systeme und machen Dich rechtssicher.

  • Strukturierte Klassifizierung
  • Pflichten-Check je System
  • Dokumentation & Schulung

Die EU-KI-Verordnung ist seit 2024 in Kraft und wird in mehreren Stufen wirksam. Wer wartet, bis es zu spät ist, riskiert empfindliche Strafen — und vor allem das Vertrauen seiner Kunden.

Wir machen die Verordnung handhabbar: keine seitenlangen Gesetzestexte, sondern eine klare Klassifizierung Deiner Systeme, eine konkrete To-do-Liste und auf Wunsch Begleitung bei der Umsetzung. Strukturiert nach erprobter KI-Management-Methodik.

Die 4 Risikoklassen

Wie KI-Systeme eingestuft werden

Die EU AI Act unterscheidet vier Risikoklassen — je nach Anwendung und Auswirkung auf Menschen. Jede Klasse hat eigene Pflichten oder Verbote.

  • Minimales Risiko

    Spam-Filter, KI-gestützte Spiele, einfache Recommendation-Systeme. Keine besonderen Pflichten, freier Einsatz möglich. Macht den Großteil der Anwendungen aus.

  • Begrenztes Risiko

    Chatbots, KI-generierte Inhalte, Deepfakes. Transparenzpflicht: Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit KI interagieren bzw. dass Inhalte KI-generiert sind.

  • Hohes Risiko

    KI in HR (Bewerbungs-Screening), Bonitätsprüfung, Bildungs-Bewertung, kritische Infrastruktur. Strikte Auflagen: Risikomanagement, Dokumentation, menschliche Aufsicht, Konformitätsbewertung.

  • Unzulässiges Risiko

    Social Scoring, manipulative KI, biometrische Massenüberwachung. Komplett verboten. Wer das einsetzt, riskiert empfindliche Strafen — unabhängig von der Branche.

Unsere Leistungen

Was wir für Deine Rechtskonformität tun

Sechs Bausteine, mit denen Du EU-AI-Act-konform wirst und bleibst — von der Bestandsaufnahme bis zur laufenden Pflege.

  • Risiko-Einstufung

    Wir klassifizieren jedes Deiner KI-Systeme nach den vier Risikoklassen der EU-KI-Verordnung. Du weißt am Ende genau, wo Du stehst — auch bei neu geplanten Anwendungen.

  • Pflichten-Check

    Welche konkreten Pflichten ergeben sich aus der jeweiligen Klasse? Risikomanagement, Dokumentation, Datenqualität, Transparenz, menschliche Aufsicht — alles strukturiert geprüft.

  • Dokumentation aufbauen

    Hochrisiko-Systeme brauchen technische Dokumentation, Konformitätserklärungen und ein Risikomanagement-System. Wir helfen beim Aufbau und der Pflege.

  • Rollen klären

    Bist Du Anbieter, Betreiber oder beides? Die Pflichten unterscheiden sich. Wir klären die rollenbasierten Anforderungen und legen Zuständigkeiten in Deinem Unternehmen fest.

  • Transparenz für Nutzer

    Wenn Nutzer mit KI interagieren oder Entscheidungen über sie getroffen werden: Sie müssen das wissen. Wir formulieren rechtskonforme Transparenz-Hinweise für Deine Anwendungen.

  • Laufende Rechtskonformität

    Die EU-KI-Verordnung wird in Stufen wirksam (bis 2027). Wir behalten Termine im Blick und sorgen dafür, dass Du jeweils vorbereitet bist — statt im letzten Moment hektisch zu werden.

Unser Vorgehen

In 4 Schritten zur Rechtskonformität

Strukturiert, methodisch und praktisch umsetzbar. Du weißt nach jedem Schritt, wo Du stehst und was als Nächstes kommt.

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Welche KI-Systeme nutzt Du heute schon? Welche sind geplant? Wir erfassen alles in einem strukturierten Inventar.

  2. 02

    Klassifizierung

    Jedes System bekommt eine Risikoklasse nach EU AI Act. Mit ausführlicher Begründung und Quellenangaben.

  3. 03

    Maßnahmen-Plan

    Was muss bis wann erfüllt sein? Du bekommst eine priorisierte To-do-Liste mit Aufwand und Zeitplan.

  4. 04

    Umsetzung

    Auf Wunsch begleiten wir die Umsetzung — von der Dokumentation bis zur Schulung Deiner KI-Verantwortlichen.

FAQ

Häufige Fragen zum EU AI Act

Geltungsbereich, Fristen, Pflichten und Kosten — die wichtigsten Antworten.

  • Was ist der EU AI Act überhaupt?

    Die EU-Verordnung zur Regulierung Künstlicher Intelligenz, in Kraft seit August 2024. Sie klassifiziert KI-Systeme nach Risiko und definiert je nach Klasse unterschiedliche Pflichten — von Transparenz über Dokumentation bis zu vollständigem Verbot. Verstöße können mit bis zu 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden.

  • Ab wann gilt die Verordnung für mich?

    Stufenweise: Die Verbote für unzulässige KI-Systeme gelten seit Februar 2025, die Pflichten für Allzweck-KI-Modelle (General Purpose AI) seit August 2025. Die Hauptpflichten für Hochrisiko-Systeme greifen ab August 2026, vollständig wirksam ist die Verordnung ab August 2027. Du hast also noch Zeit — aber je früher Du startest, desto besser.

  • Bin ich überhaupt betroffen, wenn wir nur ChatGPT nutzen?

    Ja, auch dann. Die EU AI Act gilt für alle, die KI-Systeme im Unternehmen einsetzen — egal, ob selbst entwickelt oder nur als fertiges Produkt genutzt. Bei einfacher ChatGPT-Nutzung sind die Pflichten meist überschaubar, aber Transparenz gegenüber Nutzern ist oft schon gefordert. Wir klären das in einem Schnell-Check.

  • Was kostet eine EU-AI-Act-Risikoklassifizierung?

    Eine grundlegende Bestandsaufnahme und Klassifizierung kostet typischerweise 1.500–4.000 €, abhängig von der Anzahl Deiner KI-Systeme. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen (Dokumentation, Prozesse, Schulung) rechnen wir nach Aufwand ab. Im Erstgespräch bekommst Du eine transparente Kalkulation für Deinen konkreten Fall.

  • Was ist der Unterschied zwischen Anbieter und Betreiber?

    Der Anbieter entwickelt oder vertreibt ein KI-System (z.B. OpenAI bei ChatGPT). Der Betreiber setzt es im Unternehmen ein (Du, wenn Du ChatGPT für Mitarbeitende freischaltest). Beide haben unterschiedliche Pflichten — und manchmal bist Du sogar beides gleichzeitig, wenn Du eigene KI-Anwendungen entwickelst und einsetzt. Wir klären das pro System.

  • Brauche ich einen KI-Beauftragten im Unternehmen?

    Die Verordnung schreibt das nicht zwingend vor — aber bei mehreren KI-Systemen oder Hochrisiko-Anwendungen wird es schnell sinnvoll. Wir unterstützen Dich bei der Auswahl und Schulung einer geeigneten Person, oder übernehmen die Rolle als externer KI-Beauftragter im Rahmen eines Beratungsmandats.

Bist Du betroffen?

Wir klären es in 30 Minuten

Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir Deine aktuelle KI-Nutzung und sagen Dir ehrlich, welche Pflichten auf Dich zukommen — ohne Panikmache, ohne leere Versprechen.